Das Résumé
November 3, 2008
1. Es ist möglich eine Seidenraupenzucht in Deutschland durchzuführen. Der Klimawandel sorgt dafür, daß wir sehr selten noch Temperaturen unter – 20 Grad haben, so daß es auch möglich ist den Maulbeerbaum in größeren Mengen anzupflanzen.
2. Die Raupen reagieren sehr empfindlich auf Lärm und Temperaturschwankungen. Wenn mann in einem größeren Stil Seidenraupen züchten wollte muß man entsprechend temperierte und belüftete Hallen haben.
3. „Reiseraupen“ überleben nicht. Meine Grundsätzliche Idee war es ja, durch das mitnehmen der Seidenraupen den Menschen wieder bewußt zu machen was Seide ist und wo sie herkommt. Das wäre vielleicht mit einem temperierten Terrarium möglich, so wie ich es versucht habe jedenfalls nicht.
Ich habe mir jetzt natürlich überlegt was ich machen soll…..
Einerseits habe ich jetzt die Maulbeerbäume und die Hängewohnung für die Raupen, andererseits müßte ich die Zucht zu Hause durchführen.
Der Grundgedanke war ja das Zeigen der Raupen….
Hmmm…….
Es gibt auch Muschelseide……….
Das Ende
November 3, 2008
Nun muß ich doch mal endlich nach so langer Zeit das Ende der Geschichte erzählen:
Paul ist tot.
Ich hatte ihn ja schon vorsichtshalber zu Hause gelassen, wie ich auf die nächste Veranstaltung fuhr. Er hatte nur noch 2 Tage bis zum verspinnen!!!
Als ich allerdings nach Hause kam war von Paul weit und breit nichts zu sehen. Schließlich fand ich ihn starr und tot auf der Unterseite eines Blattes.
Dies war das Ende des Seidenzuchtexperiments.